JACQUELINE HEILER
Yogalehrerin BDY/EYU

Yoga in Stuttgart Killesberg

Am Kriegsbergturm 37
D-70192 Stuttgart - Nord

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über mich

Jacqueline HeilerBDY Mitgliedschaft

Ausbildung und Schauspielberuf

Meinen Ausbildungsweg nach dem Abitur begann ich mit einem Studium an der Universität Konstanz (Politikwissenschaften, Geschichte, Germanistik). Die Ausbildung zur Gymnasiallehrerin erweiterte ich anschließend um eine Ausbildung in Sprache und Gesang. 15 Jahre lang war ich Mitglied bei Dein Theater, Stuttgart. Hier arbeitete ich als Schauspielerin, Lehrerin, Erzählerin, Pädagogin, Regieassistentin, Organisatorin und in vielen anderen Bereichen. Die unterschiedlichen Erfahrungen, die ich in diesem abwechslungsreichen und vielseitigen Berufsleben machen konnte, prägen meinen Unterricht als Yogalehrerin ebenso wie meine Ausbildung und Praxis im Yogabereich.

Mein Weg zum Yoga

Nachdem ich bereits 5 Jahre lang regelmäßig Feldenkrais-Kurse bei Gudrun Lang (Stuttgart) besucht hatte und ihren Unterricht sehr zu schätzen wusste, fand ich im Jahr 2000 den Weg zu Irene Schweizer, die mich mit dem Yoga vertraut machte. Die Kombination aus körperlichen und mentalen Übungen und ihre Wirkungsweisen faszinieren mich bis heute. Es entstand der Wunsch, meine Kenntnisse durch eine Ausbildung zu vertiefen..

Erste Begegnung mit Ayurveda in Sri Lanka

Eine starke Motivation waren auch zwei Reisen nach Sri-Lanka, bei denen ich nicht nur das wunderschöne Land, seine Tempel, seine Menschen und die köstliche Küche kennenlernte, sondern auch jeweils eine Ayurveda-Kur machte. Seele und Körper pflegen und weiterentwickeln, diese Idee wollte ich weiter verfolgen.

Ausbildung zur Yogalehrerin

So entschied ich mich im Jahr 2009 zu einer 4-jährigen Yogalehrerausbildung in der Yoga-Akademie Stuttgart bei Dr. Christian und Kerstin Fuchs. Mit 720 Unterrichtseinheiten, 9 Lehrproben und einer Abschlussarbeit wird hier nach den Kriterien des Verbandes der deutschen Yogalehrer ausgebildet. Im März 2013 schloss ich diese Ausbildung erfolgreich ab als Yogalehrerin BDY/EYU geprüft nach den jeweiligen Richtlinien des Berufsverbandes der Yogalehrenden in Deutschland e.V. (BDY) und der Europäischen Yoga Union (EYU).
2014 Zusatzausbildung (55 UE) zur Yoga-Nidrā-Lehrerin bei Dr. Christian Fuchs, Yoga-Akademie Stuttgart. Seit 2012 regelmäßige Fortbildungen bei Jutta Pinter-Neisse (Yoga der Energie). Auf mehreren Indienreisen konnte ich viele Eindrücke sammeln.

Tempel, Farben, Gewürze und Lärm: Staunen über die Lebensweise in Indien

Auf den beiden Reisen in den Süden Indiens erlebte ich das laute, pulsierende, religiöse und chaotische Leben zwischen und neben dem unglaublichen Verkehr auf den Straßen. Die bunten Märkte mit all den farbigen Stoffen, Pulvern, den Gewürzen, Früchten und Lebensmittel voller süßer und abstoßender Gerüche. Blicke, Szenen, Farben – ein Gewirr, manchmal ein Rausch und eine Faszination.

Ich sah ruhige Straßen auf dem Land und unendlich viel Grün mit freundlichen und herzlichen Menschen und frei lebenden Tieren. Erschreckende und faszinierende Anblicke in schnellem Wechsel. Wir besuchten Heiligtümer und Tempel und bekamen Erläuterungen von Brahmanen. Wir besuchten auch das Projekt „Auroville“, eine universelle Stadt mit 2184 Einwohnern aus 45 Ländern, die eine besondere Form des Zusammenlebens praktizieren. Sri Aurobindo und Mira Alfassa haben dieses Experiment in Pondicherry gegründet.

Ost und West: was können wir voneinander lernen?

Die Kultur Indiens hat eine sehr starke spirituelle Tradition, die an vielen Orten auch in den Lebensalltag integriert ist. Diese östliche Tradition sehnt sich heute nach den Errungenschaften des Westens. Nach seinem technischen Können, seiner Präzision und Planung. Wir dagegen sehnen uns nach weniger Planung und Stress, nach einem entspannten Leben im hier und jetzt und weniger Sorgen über den nächsten Tag oder die kommenden Jahre. So erlebt jede Kultur ihren Mangel. Das zeigt auch, dass es nicht das Ziel sein kann, die indische Kultur nach Deutschland zu holen oder imitieren zu wollen.

Die Faszination des Westens für die östliche Lebensart und Spiritualität, die seit über hundert Jahren anhält, hat ebenso ihre Berechtigung wie der Wunsch vieler Inder moderner und mit mehr Wohlstand leben zu wollen. So ist es verständlich, dass es in jeder Kultur Bemühungen gibt, den Mangel zu ergänzen. Seit Anfang des letzten Jahrhunderts reisen indische Gurus nach Amerika und Europa, um uns von ihrem Wissen zu berichten und uns in manchen Techniken zu lehren. Da es schon in Indien viele unterschiedliche Traditionen gab, gibt es nun „angewandt“ auf die Menschen im Westen noch mehr Traditionen.

Doch grundsätzlich lässt sich sagen: zusätzlich zu den körperlichen und gesundheitlichen Aspekten des Yogas, über die ständig neue wissenschaftliche Erkenntnisse gemacht werden, bietet uns eine regelmäßige Übungspraxis, die Möglichkeit uns selbst näher zu kommen. Dabei können wir eine Ruhe finden, die uns unabhängig macht und die die eigenen Erkenntnisse fördert. Unsere innere Großzügigkeit, unser Vertrauen und unsere Herzlichkeit können auf diesem Weg zu immer größerer Entfaltung finden. Mehr Freude und Zufriedenheit werden sich dann einstellen.